Survivaltripp nach Australien

Kängurus und Kultur, Großstadt und Outback, obwohl Australien der kleinste Kontinent der Welt ist, könnte kein Fleck der Erde gegensätzlicher sein. Während in den Großstädten das Leben pulsiert, ist das Outback menschenleer und verlassen.
Genau das macht auf mich den Reiz dieses Landes aus. das Outback zu erkunden war mein Ziel. Dabei wollte ich mich nur auf mich selbst verlassen müssen und das ursprüngliche Leben kennen lernen, das wir in unserem High-Tech gesteuerten Alltag nicht mehr kennen.

Schon lange war es mein Traum in Down Under die pure Natur zu erleben. Als Survival Fan, der schon einige Länder bereist hat, traute ich mir auch dieses Abenteuer zu. Nach einem fast 20 stündigem nonstop Flug in das spärlich bewohnte Darwin traf ich in einer kleinen Pension ein, die ich bereits aus der Heimat gebucht hatte. Nach einer kurzen Erfrischungspause traf ich auf Rob, ein erfahrener Backpacker aus der Gegend, der mir Tipps und Tricks zu meinem Outback-Trip geben wollte.

Am nächsten Morgen startete ich mit gepackten Rucksack. Rob wollte mich ein Stück mit dem Wagen aus der Stadt bringen. Schon kurz nachdem wir die Stadt verlassen hatten, sah man kaum noch Menschen, sondern nichts als Wüste des roten Kontinents. Ich verabschiedete mich von Rob und versprach, ihn nach wenigen Tagen anzurufen.

Ich winkte Rob zum Abschied und marschierte einfach querfeldein durch die schier endlos wirkende rote Wüste. Der Weg war eben, aber durch die Hitze und das Gepäck auf meinem Rücken war der Trip zu Fuß doch beschwerlich. Nach einer ganzen Weile durch die sengende Hitze änderte sich das Klima. Eine grüne Oase tat sich vor mir auf. Heiße schwüle Luft kam auf und ich war mir sicher, das müssen die berühmten Wetlands sein. Das feuchtgebiet um den Mary River ist das größte Gebiet in dieser Region und beheimatet zahlreiche Tiere und Pflanzen. Zu gern hätte ich mich im kühlen Nass abgekühlt, aber das gebiet ist voll von Krokodilen.
In den benachbarten Wäldern, unter dem pausenlosen Gezwitscher der vielseitigen Vogelschar baute ich mein Zelt auf und wollte am nächsten Tag weiter wandern.

Schon früh am nächsten Morgen machte ich mich weiter auf durchs australische Outback. An der reichhaltigen Fauna und Flora erkannte ich, dass ich mich im Kakadu Nationalpark befinden musste, den ich vor der Reise ausgiebig daheim studiert hatte. Steinige Wege, gesäumt von Eukalyptuspflanzen und farbenfrohen Lotusblumen empfingen mich.
Wenn ich mich niederließ um eine kurze Pause einzulegen, kam es ab und an vor, dass sich auch die heimischen Tier wie Flughunde, Wallabies oder sogar Kängurus sehen ließen.
Ich erkundete hohe Berge, duschte unter traumhaften Wasserfällen und genoss das Eins sein mit der Natur, bevor ich mich nach einigen Tagen wieder auf den Rückweg in die City Darwin machte, wo mich mein Freund Rob begrüßte.
Die einzigartige Natur und die Hautnah-Erlebnisse mit den einheimischen Tieren war eine außergewöhnliche Erfahrung, die man so nicht anderswo erleben kann.

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